Gestatten: wir möchten uns allen das »du« anbieten. Auf unserer Website, in unseren Blogbeiträgen und persönlichen Gesprächen haben wir bisher das förmliche »Sie« benutzt – und möchten nun zum »du« übergehen. Diese Ansprache hat sich für uns mit der Zeit authentischer und organischer angefühlt. Also haben wir uns dafür entschieden, auch wenn das »du« in der klassischen Arbeitswelt noch immer einige Vorbehalte auslöst. Aber genau die möchten wir ja gern verändern.

Warum wir das hier mitteilen? Weil wir gern unsere internen Prozesse aufzeigen möchten, um zu veranschaulichen, wie eine junge Unternehmung immer wieder über ihre Strategie und Ausrichtung nachdenken und diese anpassen kann, um ihren Zielen näher zu kommen. So wie Nietzsche einmal festhielt: »Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel.« Sich stets auf neue Wege zu trauen, während man seine Vision fest im Blick hat, darin liegen die großen Chancen zu wachsen, für jedes moderne Unternehmen. Im Austausch dazu können wir viel voneinander lernen, wenn wir diese Prozesse transparent füreinander machen.

Für uns ist dabei die Frage der Ansprache ein zentraler Teil des Weges: Auf welche Weise treffen wir uns? Wie gehen wir aufeinander zu? Wie sehen wir die Unternehmerwelt der Zukunft und ihre menschlichen Beziehungen? Es geht um die generelle Überlegung, wie wir miteinander sprechen möchten – in welcher Form wir uns auf Augenhöhe begegnen können. Respektvoll anstatt distanziert. Vertrauensvoll anstatt in Konkurrenz zueinander.

Natürlich gehört dazu weit mehr, als die Frage nach dem »Sie« oder »du«. Aber alles beginnt im Kleinen und Veränderung steckt oft im Detail. Wir sind überzeugt, dass wir mit einem gegenseitigen »du« bereits eine Veränderung schaffen, und das »Sie« getrost beiseite lassen können – gerade in der zukünftigen Arbeitswelt, in welcher wir durch horizontales Netzwerken und arbeiten auf Augenhöhe viel mehr zusammen erreichen werden, als durch eine künstlich aufrecht erhaltene Hierarchie, die in der »Sie«-Ansprache immer mitschwingt – und schlicht überflüssig geworden ist.

Wir finden das eine wunderbare Entwicklung, an welcher wir gern teilhaben und freuen uns auf den gemeinsamen Austausch unserer Ideen, Visionen und Werte – ab heute per du.

Herzlich, dein Team von Mitarbeiterfibel